Mit der Kamera durch die Schule

Dreharbeiten an der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus

2017-dreharbeitenAuf dem Flur der Fünftklässler herrscht geschäftiges Treiben, denn für die Woche hat das Lehrer-Team ein Weinbau-Projekt für die Stufe geplant. Schließlich ist der Weinbau für die kleinen Moselaner eine wichtige Sache. In den Räumen finden sich allerlei Gegenstände von Weiden zum Binden bis zu Gärausätzen, die Lehrer David Moog aufgebaut hat. Selbst eine große Butt befindet sich im Klassenraum. Geschäftig diskutieren die Kleinen über Bildkarten, auf denen verschiedene Trauben zu sehen sind, welches denn nun der Riesling ist, sie nehmen kaum Notiz davon, dass Volker Klemm und Andreas Schott aus Mainz mit ihrer Kamera angereist sind und mittendrin ihre Beleuchtung aufbauen.

Die beiden sind vom Ministerium beauftragt, einen Informationsfilm über die Schulart Realschule plus zu drehen und auch die Freiherr-vom-Stein-Realschule plus wird dabei sein. Klemm ist überrascht, dass die Fünftklässler so wenig Notiz von ihm und seinem Kameramann nehmen. „Normalerweise winken die Schüler immer in die Kamera oder ziehen auch schon mal ne Grimasse!“, meint er. Aber das Projekt scheint interessanter, schnell hat man die Aufnahmen im Kasten und besucht den DaZ-Bereich der Schule, wo Asala Abokriba ein kurzes Interview gibt, wie schnell sie hier Deutsch gelernt hat.

2017-dreharbeiten2Jakob Keller erklärt im Anschluss dem Film-Team sein Jugend forscht- Projekt, mit dem er den Regionalsieg errungen hat und gießt live Wände für den Bienenstock extra mit integriertem Schullogo. Dann geht es in den Verkaufsraum der BBS Bernkastel-Kues, denn hier wird das Wahlpflichtfach Handel und E-Commerce der Realschule in Kooperation von Lehrerinnen beider Schularten ( Natalie Marbach und Hannah Zimmer) unterrichtet, es geht um die verschiedenen Regalzonen.

Auch Max Weber und Bao Tran Vu Le (Klasse 10) bekommen die Gelegenheit, ihre Bachuntersuchungen vor Ort vor der Kamera zu demonstrieren und ihr Lehrer Dr. Harald Fuchs, der alle Jungforscher betreut, erläutert kurz seine Arbeit, bevor Klemm und Schott noch die Firma Benninghoven besuchen, die ebenfalls Kooperationspartner ist, dann muss das Team zurück. Die kommissarische Konrektorin, Sonja Caspari-Rörich, bedauert, dass nur so wenig Zeit für den Dreh zur Verfügung stand:“ Wir freuen uns natürlich, dass wir ausgewählt wurden, aber über die Arbeit an unserer Schule könnte man locker einen abendfüllenden Film drehen!“

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