Die drei 10. Klassen unserer Schule, die sich mit der jüngeren deutschen Geschichte beschäftigen und auch auseinandersetzen sollen, bekamen einen besonderen Einblick in die tragischen Dinge, die hier in unserer Region während der NS-Zeit geschehen sind.
Herr René Ritscheid vom Emil-Frank-Institut brachte den Schülern während eines Unterrichtganges die Leute und die Orte dieser Zeit sehr nahe - zunächst einmal die Menschen, die auch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten versuchten, sich zu wehren.
Aber auch auf die Täter hier aus unserer Region lenkte Herr Richtscheid das Augenmerk und zeigte den jungen Leuten die Orte, an denen man die schlimmen Geschehnisse von damals noch heute festmachen kann - wie z. B. die ehemalige Synagoge oder den alten Bahnhof der Moselbahn, von dem aus 1941 die letzten 15 jüdischen Mitbürger, darunter ein kleines 8-jähriges Mädchen, zu einem Sammeltransport nach Trier und damit in den sicheren Tod geschickt wurden.
Aber auch der Sturm der Winzer auf das Bernkasteler Finanzamt vor genau 100 Jahren war ein Thema des Unterrichtsgangs und eine kleine Information über den berühmtesten Sohn der Stadt: Nikolaus von Kues.






