Zigarettenstummel, Bach und Michael Jackson beim 47. Regionalwettbewerb von "Jugend forscht"

Auch in diesem Jahr beteiligten sich mehrere Schülergruppen der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus Bernkastel-Kues am Jugend-forscht-Wettbewerb.

2012-jugend-forscht-zigarettenstummelJan Bechtel, Alexander Steilen und Kevin Schwab (alle 10c) hatten sich im Rahmen des MN-Unterrichts überlegt, die ökotoxologischen Auswirkungen von Zigarettenstummel auf Gräser und Moose zu untersuchen, in einem Langzeitexperiment simulierten sie Regen, der Giftstoffe aus den Stummeln auswaschen sollte und beobachten die Pflanzen auf kleinste Veränderungen, mussten jedoch feststellen, dass die Zigarettenstummel zwar unschön auf dem Rasen oder dem Moos aussehen, den Pflanzen selbst aber nicht schaden. Die Pflanzenschäden entstehen lediglich durch die Bodenverdichtung, die durch festgetrampelte Erde in den sogenannten Raucherecken entsteht.

Besonders stolz und ein wenig nervös waren die drei Schüler, als sie ihre Ergebnisse, neben der üblichen Präsentation vor Juroren und Besuchern des 47. Regionalwettbewerbs in Bitburg, sogar in einem Mitarbeiter des OFFENEN KANALS in einem kurzen TV-Interview erläutern durften.

Auch Eva-Maria Pitsch und Janik Lührs (9c) hatten sich eine interessante Thematik für den diesjährigen Wettbewerb ausgedacht. Sie hatten in einer Versuchsreihe ihre Mitschüler und Mitschülerinnen darauf getestet, ob Musik ihnen beim Lernen helfe und mit welcher Musik diese am besten Matheaufgaben lösten, Vokabeln lernten oder für ein Diktat übten. Die Klassen 9a, 9c und 9d hatten sich für dieses Experiment zu Verfügung gestellt und u.a. fleißig zur Musik von Johann Sebastian Bach und Michael Jackson gearbeitet, obwohl es keine Benotung für die Lösung dieser Aufgaben gab. Überraschenderweise scheint die Auswahl der Musik bei den Jungen keine großartigen Auswirkungen auf die Qualität ihrer Arbeit zu haben, Mädchen hingegen erzielten die besten Ergebnisse mit Rock- und Popmusik. Obwohl Eva-Maria und Janik diese und weitere Ergebnisse ihres Versuchs in recht professioneller Weise präsentieren konnten, reichte es bei diesem Wettbewerb leider für keine der beiden Gruppen für einen Platz auf dem Siegertreppchen, zeichnete sich der Wettbewerb doch, wie auch Umweltministerin Ulrike Höfken feststellte, die ebenfalls Gast in der Bitburger Stadthalle war, durch hohe Qualität aus. So zählte auch für die Zehntklässler der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus eher der olympische Gedanke. Janik und Eva-Maria haben schon eine Idee, was sie im nächsten Jahr erforschen möchten.

Die betreuende Lehrerin der beiden Teams, Sonja Caspari-Rörich, die von der positiven Auswirkung des Wettbewerbs auf den naturwissenschaftlichen Unterricht, die Erkenntnisgewinnung, Kreativität und die Präsentationstechniken der Schülerinnen und Schüler überzeugt ist, wird sie auch dann gerne wieder beraten. Sie wird jedoch vorher ihre beiden anderen Gruppen am 24. Februar zum Regionalwettbewerb nach Trier begleiten. Und wer weiß, vielleicht reicht es ja dort für einen der drei ersten Plätze.

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